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Ausgleichstaxe und Prämie

Um dem gesellschaftlichen Ziel des Behinderteneinstellungsgesetzes, der Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt, gerecht zu werden, wurde der Ausgleichstaxfonds eingerichtet.

Im Sozialministeriumservice bearbeiten zwei Landesstellen österreichweit Ausgleichstaxen und Prämien (Stand 01.01.2019):
  • die Landesstelle Oberösterreich
    für das Bundesland Oberösterreich 
  • die Landesstelle Wien
    für die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien sowie Dienstgeber/innen mit Firmensitz im Ausland

Ausgleichstaxe

Unternehmen mit 25 oder mehr Beschäftigten sind verpflichtet, auf jeweils 25 Beschäftigte einen begünstigten Behinderten bzw. eine begünstigte Behinderte einzustellen. Wenn die Beschäftigungspflicht nicht erfüllt ist, wird dem Dienstgeber oder der Dienstgeberin vom Sozialministeriumservice alljährlich für das jeweils abgelaufene Kalenderjahr eine Ausgleichstaxe vorgeschrieben.

Höhe der Ausgleichstaxe

Derzeit sind dies monatlich EUR 262,- (Stand 2019) für jede einzelne Person, die zu beschäftigen wäre.

Abweichend davon gilt:

  • Dienstgeber und Dienstgeberinnen mit 100 oder mehr Beschäftigten haben eine Ausgleichstaxe von monatlich EUR 368,- für jede Person, die zu beschäftigen wäre, zu entrichten. 
  • Dienstgeber und Dienstgeberinnen mit 400 oder mehr Beschäftigten haben eine Ausgleichstaxe von monatlich EUR 391,- für jede Person, die zu beschäftigen wäre, zu entrichten. 

Diese Beträge werden durch Verordnung des Sozialministeriums jährlich angepasst.

Prämie

Für die Beschäftigung von in Ausbildung stehenden begünstigten Behinderten erhält der Dienstgeber oder die Dienstgeberin vom Sozialministeriumservice eine Prämie aus Mitteln des Ausgleichstaxfonds. 

Höhe der Prämie

derzeit monatlich EUR 262,- (Stand 2019)

 
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