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Ausgleichstaxe und Prämie

Um dem gesellschaftlichen Ziel des Behinderteneinstellungsgesetzes, der Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt, gerecht zu werden, wurde der Ausgleichstaxfonds eingerichtet.

Im Sozialministeriumservice bearbeiten zwei Landesstellen österreichweit Ausgleichstaxen und Prämien:
  • die Landesstelle Oberösterreich
    für die Landesstellen Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich 
  • die Landesstelle Wien
    für die Landesstellen Burgenland, Kärnten, Steiermark, Niederösterreich und Wien

Ausgleichstaxe

Unternehmen mit 25 oder mehr Beschäftigten sind verpflichtet, auf jeweils 25 Beschäftigte einen begünstigten Behinderten bzw. eine begünstigte Behinderte einzustellen. Wenn die Beschäftigungspflicht nicht erfüllt ist, wird dem Dienstgeber oder der Dienstgeberin vom Sozialministeriumservice alljährlich für das jeweils abgelaufene Kalenderjahr eine Ausgleichstaxe vorgeschrieben.

Höhe der Ausgleichstaxe

Derzeit sind dies monatlich EUR 253,- (Stand 2017) für jede einzelne Person, die zu beschäftigen wäre.

Abweichend davon gilt:

  • Dienstgeber und Dienstgeberinnen mit 100 oder mehr Beschäftigten haben eine Ausgleichstaxe von monatlich EUR 355,- für jede Person, die zu beschäftigen wäre, zu entrichten. 
  • Dienstgeber und Dienstgeberinnen mit 400 oder mehr Beschäftigten haben eine Ausgleichstaxe von monatlich EUR 377,- für jede Person, die zu beschäftigen wäre, zu entrichten. 

Diese Beträge werden durch Verordnung des Sozialministeriums jährlich angepasst.

Prämie

Für die Beschäftigung von in Ausbildung stehenden begünstigten Behinderten erhält der Dienstgeber oder die Dienstgeberin vom Sozialministeriumservice eine Prämie aus Mitteln des Ausgleichstaxfonds. 

Höhe der Prämie

derzeit monatlich EUR 253,- (Stand 2017)

 
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